Reiseberichte
Edersee
Der Edersee ist ein großer Deutscher Stausee in der nähe von Waldeck, der direkt in Hessen liegt. Bei unserem Tauchgang hatten wir gute Bedingungen. Die Wassertemperatur lag bei ca. 8 Grad. Die Sicht war gut und unsere max. Tiefe lag dieses mal bei 23 m. Dort entdeckten wir einen Gartenzwerg. Dieser lag vom Geländer von dem wir abgetaucht waren 240 Grad entfernt.
Fischbeck
Heute war unser Grillen vom Verein, wir haben jeder ca. 2 Tauchgänge gemacht, manche auch nur einen. Jedenfals sind wir heute beim Einstieg 2 Abgetaucht, diesen haben wir heute so getauft, da wir das erste mal dort waren, wenn ihr ihn noch nicht kennt, der ist da hinten bei den großen Kieshaufen, und den baggern.Egal, jetzt zum Tauchen: Nachdem wir abgetaucht sind, tauchten wir in Richtung Mitte, dort fanden wir eine Art Plattform vor, ein sehr spannendes Erlebnis :-). Anschließend haben wir eine große Trinkflasche gesehen, diese war ungefähr einen Ellbogen lang, also nicht sehr klein für eine Flasche, bei uns ging sie allerdings nicht als Müll durch, da sie schon sehr mit irgendwelchem Zeug bewagsen war. Und es gab noch so nen haufen voll gitterplatten. Da wir 2 Tauchgänge mit einer Flasche gemacht haben, haben wir den 1. Tauchgang dann beendet, denn danach gab es erstmal was zum Futtern. Diesen ersten Tauchgang habe ich mit Steffen und Fabi gemacht, nochmal: es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Den 2. Tauchgang habe ich mit Stefan und Kerstin gemacht, wir haben einen ca. 40 cm langen Fisch gesehen,dieser sah allerdings schon ziemlich durch aus, aber er hat gelebt, wir sollten vieleicht mal mit dem Anglerverein sprechen das die da nicht mehr Angeln, sonst haben wir ja nichts mehr zu gucken, weischt?Naja, beide Tauchgänge haben mir Supi gefallen, die Temperatur lag bei c.a. 18 °C,und die Tiefe bei 8 m.
Gasometer
Das Gasometer steht in einer alten Tyssen Hütte, wo bis 1985 noch Stahl gekocht worden ist und ist nun Bestandteil eines im Zuge der „Rekultivierung“ entstandenen „Landschaftsparks“ - Industriebrachenpark wäre zutreffender. Hüttenanlagen mit Unkraut dazwischen und jede Menge Rost halt. Der Gasometer selber steht etwa 400 Meter von der Umkleide, Kasse + Füllstation entfernt, zwar gibt es Handwägelchen für´s Gepäck, aber zuwenig davon. Zumindest wird das Equipment die 15 Meter in die Höhe mit einem Kran geliftet, der Taucher kraxelt die Treppen rauf. Aber auch das geht, auch der Anmarsch mit Equipment auf dem Rücken ist machbar; Blue Hole auf Gozo war weit anstrengender – und weiter. Getaucht wird in einem echten – ungebautem – Gasometer, 45 mtr. Durchmesser, 13 mtr. Tiefe. Das Ding ist mit einem Deckel nach oben versehen, der etwa 4 mtr. über der Wasseroberfläche steht, Lichteinfall also nur über ein schmales Eingangstor, somit also dunkel unter Wasser, was zusätzlichen Reiz beinhaltet. Nach dem Entree eine ( zu kleine ) Plattform mit Skizze der Unterwasserobjekte, anhand deren „gebrieft“ wird. Stufen von der Plattform führen bequem ins und aus dem Wasser heraus, also ein richtig entspanntes Einsteigen.
Am Grund, der mit ( so lese ich nach ) rd. 260 t. Grobem Kies bedeckt ist, sind zahlreiche Wracks und Objekte angeordnet, zum größten Teil auch beleuchtet, was im Zusammhang mit den noch vorhandenen Röhrensystemen ein spannungsgeladenes Bild ergibt : Bizarr-dunkel, teilweise im Halbschatten oder im Gegenlicht. Lampe also ratsam, obwohl es natürlich auch ohne geht. Sichtverhältnisse bei etwa 8 – 10 Meter, Wassertemperatur bei etwa 18°, zumindest subjektiv habe ich es nicht als kalt empfunden in den 2 x 45 Minuten – obgleich es mir dann gelangt hat.
Unser erster Tauchgang war zu dritt, gemeinsam mit Kerstin und Klaus. Im anfänglichen Gewimmel der Besichtigung des Kajütwracks verloren wir uns beim Verlassen des Bootes, Kerstin + ich blieben zusammen, nur Klaus fehlte kurzfristig : Ich entdeckte ihn, unmittelbar nachdem wir dem Massengewühl entkommen worden, etwa 6 oder 8 Meter neben uns, er sah ziemlich entspannt + ruhig aus. Wir sammelten uns wieder und unsere Dreierbande erkundete den Gasometer weiter. Über eine ausgeschlachtete ( immer nur Rohkarrosse gewesen ? ) Karrosserie eines Opelkombis tauchten wir weiter zum Wrack einer Cessna, einer einflügligen, ob der Tauchpilot gerade Platz genommen hatte und vergebens hoffte, den Propellar starten zu können ..... - Weiter über ein Fahrrad zu einem künstlichem Riff mit einem V-förmigem Tunnel darin, im Knick ein Kamin zum Austauchen, wer will, kann in der darüber liegenden Luftglocke auftauchen, zwischendurch noch ein Autowrack, diesmal ein Transporter der Marke Renault, mit geöffneter Fahrertür und offenen Ladelucken: Reizt also zum durchtauchen. Ich schwamm vorweg, ermutigte meine beiden Mittaucher mir sodann zu folgen, was sie auch mit offensichtlicher Begeisturung taten. Bedauerlicherweise war der TÜV des Transporters seit 10 Jahren [sic] abgelaufen, also ein Fahren auf dem Grund höchst ordnungswidrig. Als Ausgleich fanden wir eine Telefonzelle mit Telefon darin, allein meine Versuche, zu telefonieren, scheiterten am mangelndem Kleingeld meinerseits. - Ausstieg vom ersten TG und Rückmarsch mit Gepäck auf dem Buckel war für uns beide kein Problem. Dann Oberflächenpause mit Spaß, netten Menschen + Gesprächen, Flaschenfüllerei nebst Imbiß. Zum Glück hatten wir den Bus dabei, war zum Umziehen + lagern der Straßenklamotten hilfreich.Der zweite TG starteten wir – diesmal nur zu zweit – per pedes mit Ausrüstung komplett angelegt, nur den Aufzug benutzten wir nochmals. Im Wasser erheblich weniger los, eigentlich nur noch unsere Gruppe, also rd. 15 Mann, und, den Vorteil der ersten Besichtigung nutzend, kannten wir uns etwas besser aus : Nochmals das Riff, die Aluröhre – diesmal ohne eingeschaltete Lampe von mir durchtaucht – den Haikäfig fanden wir diesmal auch, zum Glück war das Biest [sic] allseitig hinter Gittern .... brrr, das Maul weit aufgerissen. Dejá vu .... - An der Cessna sehen wir 2 Taucher am Pilotensitz, wollen losfliegen: Aber vor den Start haben die Götter die Lizenz gesetzt, in persona ...., der kommt und zeigt, daß er die Flugpapiere sehen will ... Wir warten daneben, die beiden Piloten verwirrt, verängstigt, ich lache mich halbtot vor Vergniegen. Egal, die Hobbyflieger kommen nicht drauf, was los ist + verschwinden aus der Kanzel. Ich nehme Platz, das Spielchen wiederholt sich : Jemand will meine Lizenz sehen, die ihm vorlegen, er ruft in der zentralen Datenbank an, checkt meine Erlaubnis, gibt sie mir höflichst mit dem Hinweis auf die aktuelle Wetterlage zurück und verläßt mich, nicht jedoch, ohne mir vorher noch einen angenehmen Flug zu wünschen ..... -Wir betauchen weiter mit mehr Zeit und Ruhe die U/W Welt, ganz entspannt, bis zur abschließenden Besichtigung des Bootswracks. Ich tauche in die Kajüte von achtern, sinke ab in die Bilge, schaue mich um, bestaune und verkümmle mich ins Vorschiff, wo neben einem Fernseher ( miserables Programm, einmal mehr ! ) auch eine Spüle und eine Kochplatte steht. - Vorher fanden wir neben diversen Röhren- und Tunnelsystemen, die nett zu durchtauchen sind, unter anderem auch einen Hai : Große Schrecksekunde. Gottlob, das Biest ist hinter massiven Stahlstreben zwar nicht vor unseren neugierigen Blicken, wir dafür aber vor seinem weitaufgerissenem gierigem Maul geschützt - immerhin, der “Pappkamerad” ( im wahrsten Sinne des Wortes ! ) hat doch schon betrachliche Ausmaße .... Beim austauchen ein tolles Farbenspiel : 3 von uns auf der Gitterplattform in 5 mtr. Tiefe im Gegenlicht - Summa summarum ein absolut lohnenswerter Sport.
Süplingen
Dieser See sieht wie ein Canyon aus, deshalb wird er auch Canyon See genannt. Dort kann man super schöne Tauchgänge erleben und auch nach dem Tauchen ist Süplingen ein Teich für sich, denn wenn man aus dem Wasser kommt bietet sich Grillen gerade zu an - Viel Platz , schöne Umgebung , ... meist ist Unterwasser eine gute Sicht, viele Fische ... . Es gibt dort viel zu betauchen: einen Bauwagen, eine Tauchglocke und viele versteckte Einzelheiten. Die max. Tiefe liegt bei 10 / 11 m. Bei unserem Tauchgang im Juni lag die Temperatur bei 11 Grad, also auszuhalten auch für nass Taucher wie mich :-)